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Wissenswertes über Trent

Geologisch gesehen ist Westrügen eine Grundmoränenebene. Anders als viele Gebiete Rügens zeigt die Landschaft um Trent ihre Reize erst auf den zweiten Blick.

Das flache Land zwischen dem Breetzer Bodden und der Udarser und Neuendorfer Wiek gehört zu den fruchtbarsten Flecken Rügens. Die Landwirtschaft war und ist hier dominierend. Herrlich ist es, an wogenden Getreidefeldern oder an blühenden Rapsfeldern entlangzuwandern.

Wenn die Sonne im abendlichen Dunstschleier versinkt, kommt feierlich romantische Stimmung auf.

Wandern und radfahren.
Von Trent aus gibt es sehr schöne Wander- und Radwandermöglichkeiten.

Tourenvorschlag

Zunächst geht es von Trent nach Vaschvitz. Vom dortigen Hotel führt ein Weg am Ufer des Rassower Stoms in Richtung Westen (herrliche Sicht auf die Halbinsel Bug). Die Wanderung geht bis zum Seehof, dem einstigen Ausgangspunkt für die Überfahrt zur Insel Hiddensee. Wenn man sich links hält, kommt man zum Stolper Haken. Hier liegt die im Nordischen Krieg errichtete "Schwedenschanze", deren Wälle aber kaum noch zu erkennen sind.

Weiter geht es südwärts am Schaproder Bodden entlang nach Poggenhof und dann schließlich nach Schaprode. Nach einem Aufenthalt zum Kennenlernen des Ortes, kann nun der Bus zur Rückfahrt bis Trent genommen werden. (Wanderstrecke ca. 12 km - auch als Radwanderung möglich, dann aber Rückfahrt über Udars und Granskevitz)

Badestellen, Häfen, Anlegestellen
Die nächstgelegenen Badestellen findet man in Schaprode und in Poggenhof. Etwas weiter entfernt sind die Strände von Suhrendorf auf Ummanz oder an den Banzelvitzer Bergen am Großen Jasmunder Bodden.

Die Ostsee genießt man an den breiten Stränden der Schaabe, die über die Wittower Fähre, Wiek und Juliusruh zu erreichen ist.

Häfen und Anlegestellen sind in Schaprode und am Bollwerk Wittow-Süd.

essen, trinken, schlafen
In Trent finden Rügenbesucher, die Abseits vom Trubel der großen Seebäder ein Quartier wählen möchten, eine besondereAuswahl.

Da ist als erstes der Seepark mit seinem Hotel und seinen Ferienhäusern im Ortsteil Vaschvitz unweit der Wittower Fähre zu nennen.

Nur hundert Meter vom Bodden entfernt, bietet der Seepark in seinem Hotel 160 Zimmer, Appartements und Suiten für den Gast. Wer es nicht weniger komfortabel aber unabhängig wünscht, dem stehen die zum Seepark gehörigen Landhäuser zur Verfügung. Die verschiedenen Restaurants von rügentypischer Fischerkneipe bis zum Gourmetrestaurant lassen kaum Wünsche offen.


Aus dem vielfältigen Angebot der Anlage seien nur genannt:
  • verschiedene Restaurants
  • Badehaus mit Innen- und Außenpool
  • Wellness-Zentrum (deutsch-chinesische Ganzheitsmedizin)
  • Sportzentrum für Tennis, Squash, Badminton
  • Vermittlung von Reitpferden, Fahrrädern und Booten
  • Spielplatz für Kinder
  • Boutique Flair (Mode, Dessous, Accessoires, Souvenirs und Kleinkunst)
Als weitere Beherbergungsstätten gibt es in Trent die Pension Krüger in der Dorfstraße 10a und die Pension Gutshaus in Ganschvitz. Desweiteren kann sich der Besucher an den Verkehrsverein Nordwest Rügen e.V., Dorfstraße 4 in 18569 Ganschvitz wenden. Hier kann auch Auskunft über die Vermietung von Ferienwohnungen gegeben werden.

Sehens- und erlebenswertes.
Sehenswert sind die alten Herrenhäuser von Libnitz und Zubzow und Venz. Während das jüngere der Gebäude in Libnitz Anfang unseres Jahrhunderts im Stil des norddeutschen Backsteinbaues errichtet wurde, entstand das Herrenhaus von Zubzow 1871 im Stil der Neo-Renaissance.

In der Nähe eines großen slawischen Burgwalls wurde Ende des 16. Jahrhundert das Herrenhaus Venz gebaut. In den Neubau wurde ein mittelalterlicher Wohnturm einbezogen. Das Herrenhaus besteht aus massiven Backsteinmauern mit Feldsteinen.Bauherr war Georg von Platen, Landvogt von Rügen in der Zeit von 1558 bis 1577.

Erwähnenswert ist auch, daß sich neben einer alten Mühle am Ortsausgang nach Schaprode ein Funkfeuer für den nordeuropäischen Flugverkehr befindet.

Wenige Kilometer nördlich von Trent verkehrt eine Schiffsfähre. Sowohl heute als auch schon vor 100 Jahren verbindet die "Wittower Fähre" Nordwest-Rügen mit der Halbinsel Wittow. Von 1896 bis 1971 wurden auch die Züge der Rügener Kleinbahn trajektiert. Heute werden Touristen mit ihren PKW und Bussen auf modernen Fähren übergesetzt.

Historisches aus Trent und Umgebung.
Nachdem Trent 1311 im Pommerschen Urkundenbuch erstmals als "Turent" erwähnt wurde, baute man wenige Jahre später die St. Katharinenkirche. Vom damaligen Kirchenbau sind heute leider keine Reste mehr vorhanden. Der kreuzrippengewölbte Chor entstand um 1400. Am Ende des 15. Jahrhunderts wurde das Langhaus als dreischiffige Halle errichtet.

Auch der massive Turm soll aus dieser Zeit stammen. Er erhielt zu Beginn des 17. Jahrhunderts seine barocke Haube. Der anschauenswerte Altar wurde 1752 in Stralsund geschaffen. Die Fertigstellung des Taufbeckens wird auf etwa 1300 datiert.
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