Willkommen auf der Insel Rügen
Hotline
Last Minute Preisbrecher Appartements Ferienwohnungen Pensionen Hotels Schlösser
Nationalpark Jasmund
Rügens nordöstliche Halbinsel wurde durch die Kreidelandschaften, die ruhigen verträumten Wiesen und Wälder, wie auch durch den Kleinen und Großen Jasmunder Bodden bekannt.
Seit einigen Jahren gibt es hier auch den kleinsten Nationalpark Deutschlands. Er zieht sich von Sassnitz bis Lohme, umfaßt den gesamten Uferbereich, einsschließlich eines 50 m breiten, der Küste vorgelagerten Abschnitttes der Ostsee, die Buchenwälder Hochjasmunds und beherbergt auf einer Fläche von ca. 3000 ha das geschlossene Waldgebiet der Stubnitz, aktive Kliffhänge, Quellen, Bäche, Seen, verschiedene Moore und die Flachwasserzone der Ostsee. Ebenfalls zum Nationalpark gehört ein vom Kreideabbau geprägter Bereich westlich des Stubnitzwaldes. In diesem Teilgebiet liegen auflässige Kreidegruben, Gewässer, Feuchtwiesen und Trockenrasen.
Die höchste Erhebung ist der 161 m hohe Piekberg, aber am bekanntesten ist wohl der Königsstuhl.

Die Unterschutzstellung des Gebietes als Nationalpark hat das Ziel, die natürliche Vielfalt und die besondere Eigenart der einzigartigen Kreidelandschaft zu bewahren. Es wird angestrebt, großflächig den ungestörten Ablauf aller Naturprozesse, von der Wald- und Moorentwicklung bis zur Dynamik der aktiven Steilufer zu gewährleisten und den Menschen nahezubringen.    

Prägend für den Nationalpark sind die relativ geschlossenen, naturnahen Rotbuchenwälder des Stubnitzplateaus (ca. 1.600 ha). Seit etwa 2.000 Jahren ist die Rotbuche, begünstigt durch das relativ feuchte Klima, der vorherrschende Baum in unseren Wäldern. Das Vorkommen von Sand-, Lehm- und Kreideböden, die Beeinflussung durch Grund- bzw. Stauwasser und die unterschiedliche Exposition variieren die Begleitvegetation der Buche und bewirken ein buntes Mosaik verschiedenartiger Buchenwald-Typen. Nur im Bereich von bodenfeuchten Bachtälern und Quellmulden herrschen Eschen und Erlen vor.

Der natürlichen Vielfalt innerhalb des Nationalparks entsprechend, gibt es eine ungeheure Fülle verschiedener Tier- und Pflanzenarten. Am Blockstrand der Nordküste des Nationalparkes befinden sich sogar kleinflächige Bereiche mit salzliebenden Pflanzen. Bemerkenswert sind auch die Zeugnisse der ur- und frügeschichtlichen Besiedlung: Im Nationalpark sind jungsteinzeitliche Großsteingräber, bronzezeitliche Hügelgräber und slawische Burgwälle erhalten.

Ein Besuch des Nationalparkes ist zu jeder Jahreszeit reizvoll. Im Frühjahr, noch bevor das erste Grün die Bäume kleidet, bedeckt den Boden ein blühender Teppich aus Leberblümchen sowie gelben und weißen Annemonen. Im Sommer stehen die schattigen Buchenwälder im Kontrast zur weißen Kreideküste. Im Herbst zeigen sie sich in warmer goldroter Farbe. Der Winter gibt mit Nebel, Reif und Schnee ein eigenes Flair. Lassen Sie sich von unseren Mitarbeitern des Nationalparkamtes durch die herrliche Natur führen. Vom Parkplatz Hagen gibt es Führungen zum Königstuhl; andere vom Parkplatz Nipmerow oder vom Wedding (Sassnitz). Entnehmen Sie bitte Zeiten und Termine einem gesonderten Heft "Führungen im Nationalpark" oder fragen Sie bei der Nationalparkverwaltung nach (Nationalpark Jasmund PF 22, 18546 Sassnitz, Tel.: 03 83 92/3 50 11, Fax 3 50 54.

Der gesamte Nationalpark bietet ein ausgewiesenes Wander,- Fahrrad- und Reitwandernetz für die aktiven Urlauber.
Seite zurück