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Wissenswertes über Ralswiek
Die Gemeinde Ralswiek liegt im Zentrum der Insel Rügen am „ Großen Jasmunder Bodden“. Annähernd 400 Einwohner leben in Ralswiek und den Ortsteilen Jarnitz, Gnies und Augustenhof. Was Ralswiek bei Touristen und Einwohnern gleichermaßen beliebt macht, ist seine herrliche Lage in einer intakten Natur und Umwelt mit bewaldeten Hügeln, Feldern und Wiesen. Im Nordosten öffnet sich der Blick auf eine beeindruckende Boddenlandschaft. Ralswiek mit seinen Ortsteilen hat eine tausendjährige Geschichte. Authentisch belegt die Chronik der Gemeinde, dass Ralswiek im Jahr 1020 erstmalig urkundlich erwähnt wurde. Archäologische Grabungen und Forschungen ab Mitte der sechziger Jahre dieses Jahrhunderts bestätigen die Existenz Ralswiek als ein frühgeschichtlicher archäologischer Komplex von nordeuropäischer Bedeutung. Zu den wertvollsten und bekanntesten Funden gehören der arabische Silberschatz und die relativ gut erhaltenen Schiffswracks in slawischer Bauart. Nicht zu Unrecht wird Ralswiek deshalb als das sagenhafte „ Vineta“ Rügens betitelt. Überall entdeckt der aufmerksame Besucher weitere Zeitzeugnisse und Baudenkmale aus den nachfolgenden Jahrhunderten, die von den Ralswiekern liebevoll gepflegt werden, so u. a. am Ortseingang das Dreizonenhaus aus dem Jahr 1750, die original schwedische Holzkirche von 1907 und das „ Alte Schloss“ dessen Geschichte ebenfalls Jahrhunderte umfasst.

Eine Allee aus Linden und Kastanien führt durch den Ort direkt bis zum Landschaftspark. Im Ort selbst findet der Besucher überall Grünanlagen, die zum Verweilen einladen. Der Ralswieker Park ist in seiner Anlage, Anmut und Schönheit einmalig auf der Insel Rügen. Im Zentrum der Parks befindet sich ein im Neurenaissancestil errichtetes unter Denkmalschutz stehende Schloss aus dem Jahr 1896. Erstmalig öffnete im März 2002 das neu restaurierte Schloss vielen Urlaubssuchenden die Türen. Es dient den erholungssuchenden Gast als Hotel mit eigenem Restaurant, bald auch mit Wellnessangeboten. Die vielen kostbaren Gehölze des Parks aus Nordamerika, Ostasien und Südeuropa, der anmutige Wechsel zwischen Berg und Tal sowie die wunderbaren Blickbeziehungen auf den „ Großen Jasmunder Bodden“ und in die freie Landschaft bestimmen sein einzigartiges Flair.

Der Aufschwung seit 1990 wird insbesondere in neuen Einrichtungen des Tourismus, der Gastronomie, der Ansiedlung von Handwerk und Gewerbe sowie einer entwickelten Landwirtschaft sichtbar.

Der Bekanntheitsgrad Ralswiek wurde durch die herrliche Naturbühne mit über 9.000 Sitzplätzen und die seit 1993 jährlich durchgeführten Störtebeker- Festspiele befördert. Ralswiek und Störtebeker ist seitdem ein Begriff für ein nachhaltiges Kulturerlebnis und gute Gastfreundschaft. Die Hauptdarsteller und die insgesamt 300 Mitwirkenden, auf und hinter der Bühne, verzaubern während der Spielsaison allabendlich mit Koggen, Pferden, anderen Tieren sowie viel Aktion die Zuschauer in die Erlebniswelt der Legende „ Klaus Störtebeker “. Weit über 300.000 Zuschauer jährlich beweisen, dass Ralswiek zu einer Touristenattraktion geworden ist. Neben den Autotouristen kommen jährlich verstärkt Wanderer, Radtouristen aber auch immer mehr Wassersportler nach Ralswiek. Der Sportboothafen war schon immer eine gute Adresse für Freizeitkapitäne. Durch den Neubau des Wasserwanderrastplatzes ist Ralswiek noch attraktiver geworden.
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