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Wissenswertes über Putbus

Circus Putbus
Putbus begrüßt seine Gäste, aus Richtung Bergen kommend, mit dem Circus, dem Prunkplatz des Residenzstädchens. Um den stolzen Obelisk mit der Fürstenkrone reihen sich kreisförmig weiße Häuser. Jedes Haus ist ein architektonisches Kunstwerk in eigenem Baustil und mit eigenen Ornamenten verziert.

Vor den meisten Häusern stehen Rosenstöcke, wie es einst der Fürst anordnete und deshalb sagt man auch heute noch: "Die weiße Stadt" oder "Die Rosenstadt". Alle Bauten am Circus werden vom Pädagogium überragt. In diesem sind Generationen von Lehrern ausgebildet worden, ganz so wie der weitblickende Fürst Malte zu Putbus es vorgesehen hatte.

Vom Circus führt die Alleestraße hinunter zum Markt. Rechterhand befinden Geschäfte und am Ende der Straße das prachtvolle Inseltheater, linkerhand blickt man auf den mehrere Hektar großen englischen Landschaftspark. Unter uralten Linden lädt dieser zu einer ausgiebigen Wanderung durch ein Ensemble verschiedenster Baumarten, angefangen bei steinalten Eichen bis hin zu Mammutbäumen, ein. Ebenso sind botanische Besonderheiten anzutreffen wie beispielsweise eine Buche mit zwei Blattarten. Jede einzelne Pflanze hat ihre Geschichte. Berühmte Persönlichkeiten, wie z.B. Johann Wolfgang Goethe schenkten sie dem Fürsten.

Die mitten im Park befindlichen prunkvollen Gebäude "Orangerie" und die Kirche geben dem satten Grün weiße Farbtupfer. Vor der Kulisse hoher Bäume blickt Fürst Wilhelm Malte I. von steinernem Sockel auf all diese Pracht. Im Jahre 1859 ließ Fürstin Luise dieses Denkmal aus Liebe und Achtung zu ihrem Gemahl vom Berliner Bildhauer Friedrich Drake schaffen. Zu den größten Anziehungspunkten gehört der Wildpark. Er ist großräumig angelegt und alte Bäume zieren ihn. In ihm leben Hirsche die sich gern von den Parkbesuchern mit Brot füttern lassen. Ebenso tummeln sich dort Damhirsche, die durch ihre Zutraulichkeit und Anmut zu den Lieblingen der Parkbesucher zählen.

Der ehemalige Marstall, heute Veranstaltungshaus des Putbus-Festival befindet sich nicht weit entfernt vom ehemaligen Standort des Schlosses. Nach einigen Sanierungsversuchen in der DDR-Zeit ist es in den 50er Jahren abgerissen worden. Heute zeugt nur noch eine Pergola vor dem Schwanenteich von dem einst prächtigen Bau.
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