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Wissenswertes über die Insel Ummanz
Schöne Landschaft sehen und erleben.
Weites flaches Land, das sich kaum mehr als drei Meter über den Boddengewässern erhebt - das ist die Insel Ummanz. Sie besteht größtenteils aus Wiesen, Weiden und Äckern, so daß der Blick weit über die Landschaft schweifen kann. Die Boddenküste wird durch Deiche geschützt und ist an vielen Stellen von einem dichten Schilfgürtel umsäumt. Vom Suhrendorfer Strand aus sieht man den Gellen, den südlichen Zipfel der Insel Hiddensee und den Bock vor Barhöft auf dem Festland. Die Bewohner von Ummanz leben hauptsächlich von der Landwirtschaft, der Fischerei, dem Dienstleistungsgewerbe und dem Tourismus.

Wandern und radfahren.
Auf weiten, flachen Wiesen treffen Wanderer und Radfahrer häufig auf weidende Haflinger-Pferde, deren Zucht auf Ummanz zur Tradition geworden ist.

Die flache Insel eignet sich vorzüglich zum Wandern und Radfahren.

Die Wege führen über Beton- und Teerstraßen. Der große Insel-Rundkurs verläuft von Waase über Wusse, Freesenort, Suhrendorf, Haide und Tankow zurück nach Waase und hat eine Länge von ca. zwölf Kilometern.

Von der Ummanz-Information werden auch geführte Wanderungen angeboten.

Badestellen, Häfen, Anlegestellen
Kleinere und größere Segel- und Motorboote haben die Möglichkeit, am Bollwerk in Waase anzulegen. Bootsliegeplätze gibt es außerdem in Suhrendorf.

Baden kann man in Suhrendorf. Wegen des flachen Wassers ist der Strand dort vor allem für Familien mit Kindern geeignet. Caravan- und Campingfreunde finden in Suhrendorf, unmittelbar am Wasser gelegen, ideale Möglichkeiten für alle Wassersportarten. Insbesondere bei Anglern und Surfern ist Suhrendorf beliebt.

essen, trinken, schlafen
Wer nach langer Wanderung in der gesunden Inselluft hungrig zurückkehrt, findet in unseren Gaststätten für Jeden das Richtige. Zum Beispiel frischen Fisch, gefangen in den Gewässern vor der Insel. Zum längeren Verweilen laden fünf Pensionen ein. In 55 Ferienwohnungen finden Familien ihr Wunschquartier.

Gebucht werden kann über die Ummanz-Information

Sehens- und erlebenswertes.
Kurz nach der Ummanzer Brücke liegt in Waase hinter einer Feldsteinmauer die kleine Inselkirche. Die Backsteinkirche, erbaut im 15. Jahrhundert, birgt einen der schönsten gotischen Schnitzaltäre Norddeutschlands, sowie einen der wenigen erhaltenen gotischen Bronzeleuchter aus der Zeit um 1400. Der wegen seiner reichen Gestaltung berühmte Altar wurde 1520, vermutlich in englischem Auftrag, in Antwerpen geschaffen und vor wenigen Jahren restauriert. Die Glocke im 1927 errichteten Glockenstuhl goß man 1605 in Stralsund. Sehenswert sind viele stilvolle alte Rohrdachhäuser, die nach und nach restauriert und so der Nachwelt erhalten werden.

Ummanz
ist reich an Naturschönheiten und wurde nicht zuletzt deshalb in den Nationalpark eingegliedert. Auf Ummanz sowie den vorgelagerten kleinen Inseln nisten zahlreiche, teilweise seltene Vogelarten. Ohne Übertreibung kann erwähnt werden, daß die Insel inzwischen unter Kennern weltweit als Rastplatz ziehender Kraniche bekannt wurde. Dieses Schauspiel einer wirklich beeindruckenden Vogelart zieht im Frühjahr und Herbst viele Besucher an.

Der Kranichlauf - Internationales Ereignis
Unverwechselbar wie ihre Landschaft sind die Menschen, die hier leben. Von jeher begegnen sie Fremden mit Zurückhaltung, Humor und Freundlichkeit. Die Ummanzer legen Wert auf ihre Traditionen, dazu gehört neben dem alljährlichen Bauernball auch der Kranichlauf. Diese sportliche Veranstaltung findet jährlich am ersten Oktoberwochenende statt. Ummanz ist dann Treffpunkt von Läufern aus aller Welt. Für junge Leute gibt es vielfältige Angebote über das ganze Jahr. Informationen dazu gibt die Ummanz-Information.

Historisches aus Ummanz und Umgebung.
Die Insel Ummanz hat eine eigene interessante Geschichte, die bis in die Slawenzeit zurückreicht. Sie wurde über Jahrhunderte besonders geprägt durch die Zugehörigkeit zur Hansestadt Stralsund. Von dort kam auch der Antwerpener Schnitzaltar nach Waase, der vorher in der Stralsunder Nikolaikirche stand. Er hatte den Hanseaten nicht mehr gefallen und deshalb verkauften sie ihn für wenig Geld nach Ummanz. Als sie diesen Fehler erkannten, prozessierten sie lange um Rückgabe, jedoch ohne Erfolg.

Bis zur Fertigstellung der ersten hölzernen Klappbrücke im Jahre 1901 konnte man die Insel nur mit einer Fähre erreichen. Das erste elektrische Licht brannte erst im Jahre 1953 auf der Insel. In früheren Jahrhunderten hatte Ummanz mehrmals mit Hochwasserfluten zu kämpfen. Zuletzt 1904 und 1913. Bei diesen Sturmfluten wurden jeweils zwei Drittel der Insel überflutet.
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