Willkommen auf der Insel Rügen
Hotline
Last Minute Preisbrecher Appartements Ferienwohnungen Pensionen Hotels
Wissenswertes über die Insel Hiddensee
Die meisten Häuser des Dorfes Vitte, des größten und volkreichsten der Insel, sind elend gebaut, und eine Sennhütte kann kaum einen armseligeren Anblick geben als einige dieser rohen architektonischen Stümpereien", schrieb noch um 1800 der bekannte Rügener Heimatforscher Johann Jacob Grümbke über Hiddensee in seinen "Streifzügen durch das Rügenland". Etwa die Hälfte des Inselvolkes war zu dieser Zeit noch leibeigen. Die anderen hatten ein Grundgeld an die Herrschaft zu entrichten.

Heute ist das natürlich anders, Hiddensee ein Renner bei urlaubshungrigen Großstädtern, die in den neun Hotels und ebensovielen Pensionen sowie den zahlreichen Ferienwohnungen das ganz eigene Inselflair auskosten. Wenn auch die Einrichtungen des Fremdenverkehrs kaum etwas gemein haben mit Grümbkes Beschreibung der Inselarchitektur anno dazumal, so weht um die Häuserecken doch ein Wind, den es eben nur auf Hiddensee gibt. Kein Vergleich mit Rügen. Jene Brise, die aus der Dünenheide den Dornbusch hinaufklettert, kennt sie fast nicht, die unsere Umwelt verpestenden Gase fahrbarer Untersätze. Straßen sind hier Fehlanzeige. Im Zuckeltrab geht es von Neuendorf nach Kloster und umgekehrt. Oder es wird der Drahtesel gesattelt.

Einen Urlaub lang können Sie auf den Spuren des Ettinburg, einem Hiddenseer Original, berühmter Schriftsteller, Maler und Schauspieler wie Gerhart Hauptmann, Thomas Mann, Hans Fallada, Ernst Barlach und Käthe Kollwitz sowie Asta Nielsen, Gustaf Gründgens und Siegmund Freud wandeln, das "nicht durch Menschenhand verdorbene Millieu" genießen.

Doch wie das Paradies erreichen? Personenfähren verkehren nach Neuendorf, Vitte und Kloster von Stralsund aus (ca. 1,5 bis 2,5 Stunden Überfahrt) und von Schaprode aus (ca 35 bis 45 Minuten). Schneller geht es mit dem Wassertaxi von Schaprode aus (ca. 10 bis 15 Minuten) nach Hiddensee. Die Insel ist seit 1995 offiziell als Seebad anerkannt.

Apropos Seebad. Das "söte Länneken" lockt mit schönen Sandstränden, die es insgesamt auf eine Länge von 16 Kilometern bringen. An denen sind zu jeder Jahreszeit auch die "Schatzsucher" unterwegs. Der berühmte Hiddenseer Goldschmuck ist zwar schon gehoben, doch das "Gold des Meeres", wie der Bernstein auch genannt wird, lockt nach wie vor. An der Hiddenseer Küste ist er dabei weitaus öfter zu finden, als an Rügener Stränden. Besonders nach den Sturmfluten im Frühjahr und im Herbst sind die Chancen groß. Allerdings sollte man sich wetterfest anziehen.
Seite zurück