Willkommen auf der Insel Rügen
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Wissenswertes über Gingst
Heimatmuseum Gingst
Hier sind unbedingt die Handwerkerstuben zu erwähnen, die ein Museum beherbergen, das vom Leben vergangener Rügener Generationen in Stadt und Land berichtet. Es ist ein kleines, liebenswertes Museum (Rauchhaus, 17. Jahrhundert), welches die Geschichte der ansässigen Handwerker mit einem reichhaltigen Inventar dokumentiert. Zu sehen sind Beispiele von Arbeits- und Wohnräumen der verschiedensten Gewerke.

Zum Museum gehört neben zwei rohrgedeckten Fachwerkhäusern auch das "Efeuhaus". Um es der Nachwelt zu erhalten, wird es gegenwärtig saniert und in die Ausstellung einbezogen. Die Gingster Kirche ist eine der ältesten einschiffigen sakralen Bauwerke auf Rügen. Ein besonderes Schmuckstück ist die spätbarocke Orgel. Musikfreunden bietet die Kirche zu Gingst in den Sommermonaten Orgelkonzerte mit Künstlern aus aller Welt.

Schöne Landschaft sehen und erleben.
In der Gegend um Gingst ist es noch möglich, in Ruhe zu angeln, zu wandern und Natur pur zu genießen. Wie in ganz Nordwest Rügen finden wir auch um Gingst weite Fluren, Küstenlandschaften am Koselower See und Kapeller See, die vielen Wiesen und kleinen Waldstücke und nicht zu vergessen, die Gingster Heide. Einen besonderen Reiz üben die Moorlandschaften um Gingst aus. Sie sind Lebensraum einer besonders angepaßten Tier- und Pflanzenwelt.

Der gesamte Küstenstreifen der Boddengewässer ist Naturschutzgebiet und in Anbetracht einer mannigfaltigen Vogelwelt als besonders sensibel einzustufen.

Von Gingst aus bietet sich ein Abstecher zur Insel Ummanz an. Ein Spaziergang entlang der Deiche in Richtung Freesenort ist immer wieder ein herrliches Erlebnis. In Gingst findet der Besucher gastronomische Einrichtungen, Einkaufsmöglichkeiten, Post, Bank und Arztpraxen.

Zur Übernachtung stehen Hotels, Pensionen und Ferienwohnungen zur Verfügung.

Wandern und radfahren.
Die zentrale Lage von Gingst ermöglicht es, die Sehenswürdigkeiten Nordwest-Rügens zu erwandern, mit dem Rad zu erkunden oder auch einfach durch die landschaftlich reizvolle Gegend zu streifen.

Zu diesem Zweck ist der Rundwanderweg durch die Gingster Heide bestens geeignet, wobei der Naturfreund feststellen wird, daß Rügen auch hier, in nicht unmittelbarer Küstennähe, immer wieder Neues und Beeindruckendes bereithält.

Vorschlag für eine Radwanderung zur Insel Ummanz:
Gingst - Kapelle - Varbelvitz -Waase - Wusse - Suhrendorf (Badestrand) und zurück

Streckenlänge: ca. 26 km, keine nennenswerten Höhenunterschiede.

Unweit von Gingst finden in Haidhof die Camper und Caravanfreunde ihr Domizil. Auf dem zwischen Wiesen, Laub und Obstbäumen gelegenen Campingplatz sind Besucher ganzjährig willkommen.

Nach ca. 9 km erreicht man den Badestrand Suhrendorf auf der Insel Ummanz. Allein die Fahrt dorthin ist ein Erlebnis. Die Bäume der Alleenstraßen spenden bis Ummanz angenehmen Schatten. Häfen und Anlegestellen sind am Bollwerk Waase (Ummanz), an der Wittower Fähre und in Schaprode.

Historisches aus Gingst und Umgebung.
Der Ursprung des Ortes Gingst ist nachweislich auf slawische Besiedlungsaktivitäten zurückzuführen. Vorteilhaft für den wirtschaftlichen Aufschwung erwies sich die Lage an der "Heringsstraße", die als Handelsstraße von Stralsund über Altefähr und Rothenkirchen bis zum Fischerdörfchen Vitt auf der Halbinsel Wittow führte. Der 30-jährige Krieg und schwere Feuersbrünste beendeten diese Entwicklung. Erst durch das Wirken von Johann Gottlieb Picht erfuhr Gingst wieder einen bescheidenen Aufschwung. Er erwirkte im Jahre 1774, früher als anderswo auf Rügen, die Aufhebung der Leibeigenschaft. Im Jahre 1950 brannte Gingst fast völlig nieder. Der Ort wurde in einer Großaktion von der damaligen Freien Deutschen Jugend wieder aufgebaut. An die Brandkatastrophe erinnert ein Denkmal auf dem Gingster Markt, das 1975 errichtet wurde.

So erreichen Sie Gingst

Wer über den Rügendamm auf die Insel Rügen kommt, fährt auf der B 96 bis Samtens und biegt dort an der Ampelkreuzung nach links ab. Nach 11 Kilometern wird Gingst erreicht.

Im Sommer empfiehlt sich die Nutzung der Entlastungsstrecke von der B96 über Reinberg nach Stahlbrode. Zwischen Stahlbrode und Glewitz (Rügen) pendelt eine Autofähre. In diesem Fall gelangt man über Garz und Samtens nach Gingst. Anreisende mit dem Zug fahren bis Bergen. Von dort kommt man mit einem Bus nach Gingst.

Von Gingst aus erreicht man die touristischen Sehenswürdigkeiten Rügens wie folgt: 
  • Das Kap Arkona auf der Halbinsel Wittow wird über die Wittower Fähre, Wiek und Altenkirchen erreicht.
  • Um die Halbinsel Jasmund mit ihrer bekannten Kreidesteilküste sowie die Bäderregion im Südosten der Insel zu erreichen, fährt man am günstigsten über Bergen
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